• Parodontitis und Arteriosklerose

  • Parodontitis und Arteriosklerose – Wenn der Mund das Herz belastet

    Arteriosklerose, auch als Gefäßverkalkung bekannt, ist eine chronische Entzündung der Arterien, die durch Ablagerungen von Fett und Kalk (Plaques) in den Gefäßwänden verursacht wird. Diese Ablagerungen machen die Arterien steifer, verengen den Blutfluss und können zu schwerwiegenden Durchblutungsstörungen führen. Besonders gefährlich wird Arteriosklerose, wenn sie das Herz oder die Hirngefäße betrifft und zu Herzinfarkt oder Schlaganfall führen kann.
    Risikofaktoren wie Bluthochdruck, Diabetes, hoher Cholesterinspiegel, Rauchen und genetische Veranlagung erhöhen die Wahrscheinlichkeit, an Arteriosklerose zu erkranken. Die Symptome treten oft erst im fortgeschrittenen Stadium auf, was eine frühzeitige
    Diagnose erschwert.

    Parodontitis als Risikofaktor für Arteriosklerose

    Forscher haben einen Zusammenhang zwischen Parodontitis (= Zahnfleisch – und Implan­tats­ent­zündungen) und Arterio­sklerose entdeckt. Eine Studie der Columbia University in New York zeigte, dass Patienten mit unbehandelter Parodon­titis eine stärkere Verengung der Hals­schlag­ader aufwiesen als jene, bei denen die Zahn­fleisch­erkrankung erfolgreich therapiert wurde. Dieser Befund weist darauf hin, dass Parodon­titis das Risiko für Gefäß­ver­kalkung erhöhen kann. Auch eine schwedische Studie belegt, dass der Parodon­titis-Erreger Porphy­romonas gingivalis Ent­zündungen in der Aorta verursachen kann, was die Verbindung zwischen Mundgesundheit und Gefäßgesundheit weiter stärkt.


    Die Gefahr der Infektion

    Unbehandelte Parodontitis (= Zahnfleisch – und Implantatsentzündungen)kann nicht nur zu Zahnverlust führen, sondern auch dazu, dass Bakterien aus den entzündeten Zahnfleischtaschen in den Blutkreislauf gelangen. Diese Bakterien können sich in den Arterien ablagern und chronische Entzündungen verursachen, die wiederum zu Gefäßverkalkung und weiteren Herz-Kreislauf-Erkrankungen führen können.
    Die enge Verbindung zwischen Parodontitis und Arteriosklerose verdeutlicht die Bedeutung einer ganzheitlichen Gesundheitsvorsorge, bei der die Mundgesundheit nicht vernachlässigt wird.

    Integrative Dentalmedizin – Präventive Maßnahmen

    Mit der integrativen Dentalmedizin können Sie frühzeitig gegen die Risiken von Parodontitis und Arteriosklerose vorgehen. Durch eine ganzheitliche Behandlung wird nicht nur die Mundgesundheit verbessert, sondern auch mögliche Auswirkungen auf das Herz- Kreislaufsystem frühzeitig erkannt und behandelt. So schützen Sie nicht nur Ihre Zähne, sondern auch Ihre allgemeine Gesundheit.